Mit guten Beinen, aber enttäuschendem Ergebnis kehrt Rumen vom Erzgebirgs- Bike- Marathon in Seiffen zurück. Das Rennen in Seiffen zählt zu den traditionsreichsten Mountainbike- Veranstaltungen Deutschlands. Bereits in den vergangenen Jahren konnte Rumen auf der Mitteldistanz über 70 Kilometer überzeugen und sich einen Podestplatz sichern. Gegenüber den letzten Jahren wollte Rumen sich dieses Mal den Sieg sichern.
Schon am Start lief nicht alles nach Plan. Eine zunächst eigenwillige Startaufstellung brachte die ersten Schwierigkeiten bei über 1300 Startern. In den ersten Kilometern der Einführungsrunde ging es Rumen verhalten an und positionierte sich um Rang 20, was sich als Fehler herausstellen sollte. „Zum Fuße des ersten steilen Anstieges am „Alp d wettin“ stürzte ein Fahrer direkt vor mir und ich musste vom Rad, wichtige Sekunden und den Anschluss nach vorne habe ich verloren. Mit 200 Metern Rückstand nahm Rumen die Verfolgung auf.
Vorne setzten sich 4 Fahrer ab. Dahinter eine Verfolgergruppe, auf die Rumen nach einigen Kilometern wieder aufschließen konnte.
„Die ersten Fahrer waren zwar schon weiter voraus, aber dabei war nur ein Fahrer über die 70 km Distanz. Gemeinsam mit meinem Trainingskollegen Sascha Heinke (Team Firebike) konnten wir das Tempo bestimmen, sodass sich bereits einige Fahrer aus dem Favoritenkreis verabschieden mussten. Gegen Ende der ersten Runde wurde das Tempo nochmals schneller. In einer schnelleren Abfahrt löste sich der Vorderrad- Schnellspanner, wahrscheinlich durch einen losen Aßt. Ich musste erneut vom Rad und verlor wichtige Sekunden auf die Gruppe.“
„Das Rennen war bereits seit über einer Stunde am Laufen und ich hatte noch kein Power- Gel zu mir genommen. Zunächst wollte ich den Anschluss wieder herstellen, was mir in den ersten Kilometern jedoch nicht gelingen sollte. Meine Energiereserven schwanden immer mehr, aber durch das hohe Tempo konnte ich einfach nichts mehr aufnehmen. Nach einer halben Stunde ging mir dann immer mehr die Luft aus, plötzlich ging gar nichts mehr und ich nahm das Tempo heraus. Nach 2 Stunden Fahrtzeit musste ich das Rennen mit völlig leeren Energie- Reserven beenden. Heute haben einfach viele Dinge nicht zusammen gepasst. Ich muss das Rennen jetzt schnell abhacken und weiter nach vorne schauen. Heute war einfach nicht mein Tag. Jetzt freue ich mich auf die nächsten Cross Country Rennen die mir vom Charakter momentan eher entgegenkommen. |